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FAQ

SAOL – Frequently Asked Questions
Hier sind die wichtigsten Antworten auf Eure meistgestellten Fragen zum Service For Artist owned Labels (kurz SAOL). Für persönliche Anfragen stehen wir natürlich immer gern zur Verfügung!

1. Müssen wir das jetzt alles selber zahlen oder wie? Das ist ja ‘ne Menge Geld!

SAOL (Service For Artist Owned Labels) ist, wie im Namen schon erkennbar, kein Label im klassischen Sinne, sondern ein Service. Also eine Dienstleistung, die alle Leistungen bietet, welche auch ein Label bringen sollte. Erst SAOL und der Künstler bilden das Label.
Die Rechte verbleiben grundsätzlich bei der Band und somit liegt der finanzielle Aufwand auch beim Künstler. Der Kostenpunkt bleibt also beim Kunden (also euch), wir bieten dafür aber ein umfassendes Paket an und nehmen euch schwierige Aufgaben ab. Sinn macht das vor allem, weil wir auf ein bereits etabliertes und stetig wachsendes Netzwerk sowie einen funktionierenden Workflow zurückgreifen können. Konkret heißt das, folgende Leistungen sind im Preis mit enthalten:

* Promotion in Print/Online/Radio/Club
* Listung Phononet
* Listung VMI / Warenwirtschaftssystem (z.B. Mediamarkt, Saturn, usw.)
* Hilfe bei Produktion von Artwork bis Pressung
* Digitale Plattenverkäufe bei allen wertigen Plattformen
* Beratung bei Booking und Verlagsangelegenheiten

Am Wichtigsten ist jedoch der Mehrwert, den eine bis dato unbekannte Band aus SAOL ziehen kann. Ihr seid in aller Munde und werdet von der Öffentlichkeit als vollwertiger Künstler mit eigenem, professionellem Produkt wahrgenommen, landet also nicht wie tausende andere Künstler in der Demo-Ecke verschiedenster Redaktionen. Mit einem “richtigen Release“, dem dazugehörenden Vertriebsnetzwerk für das Produkt und einer zugeschnittenen Promotion ist es viel leichter, an Konzerte, Festivals und Tourneen zu kommen. Beste Beispiele hierfür sind z.B. MY INNER BURNING und CRIPPER.

2. Können wir so etwas nicht auch bei einem Label bekommen die das alles umsonst machen?

Große Labels, zunehmend bei wachsender Größe, sind einem täglichen Bombardement hunderter Anfragen ausgesetzt. Dies führt zu einem sehr harten und streng am Markt orientierten Auswahlverfahren. Dass dabei die Individualität und Innovation eines Produktes der Kompatibilität eines anderen weichen muss, ist verständlich und bereits für viele Künstler ein Grund, mit uns zu arbeiten, denn sie wollen ihre kreative Freiheit nicht beschnitten sehen. Zudem bieten z.B. auch kleinere Labels oft weder Vorschüsse, noch garantieren sie meistens vernünftige Promotion, Service und Vertrieb. Ein weiteres Argument für unseren Service ist, dass die Rechte am kreativen Werk i.d.R. für viele Jahre bis Jahrzehnte an das Label übergehen – anders als bei SAOL, wo die Künstler auch in diesem Punkt ihre Freiheit nicht verlieren. Besonders in konjunkturschwachen Zeiten müssen auch Major-Labels den Gürtel enger schnallen: Produktionen (in engem Rahmen) finanziert zu bekommen, klingt zunächst attraktiv. Was dabei jedoch oft übersehen wird ist, dass ein Label keine Stiftung ist; die finanzielle Handreichung lockt zwar und hilft, ein Produkt schnell auf die Beine zu stellen, sucht aber den Ausgleich in Form sehr viel geringerer Beteiligung der Künstler an den Einnahmen und enorm beschnittener Einflussnahme auf das Produkt. Bei SAOL findet Ihr dagegen Beratung, aber keinen Zwang.

3. Gibt es verhandelbare bzw. individuelle Preise?

Grundsätzlich gilt bei SAOL, dass jede Band individuell beraten wird. In gemeinsamen Gesprächen ermitteln wir, welche die für die Band besten Optionen wären. Folglich ist auch jeder Vertrag mit uns einzigartig. Das überträgt sich somit auch auf die Kostenfrage. Dabei bleibt zu berücksichtigen, dass jede Leistung ihren Preis hat. Wir beraten euch selbstverständlich, wie man die Kosten bzw. eine Finanzierung (z.B. durch einen Verlagsdeal) in den Griff bekommt.

4. Können wir unsere CDs auch selber pressen lassen?

Selbstverständlich könnt ihr das. Die Band entscheidet bei SAOL wo es langgehen soll, was passiert und was nicht. Demnach hat der Künstler die freie Wahl, ob er selbst die CDs pressen lässt oder wir, wie viele Seiten das Booklet haben soll, ob ihr nur Onlinepromotion braucht oder vielleicht noch den Radiobereich abgedeckt haben wollt und so weiter… Auch hier gilt, wir helfen euch, heraus zufinden, was für euch sinnvoll ist und was nicht!

5. Gibt es europäische bzw. weltweite Vertriebspartner?

Durch die Zusammenarbeit mit Believe Digital, einem der führenden Digitalvertriebe weltweit, ist eine tatsächlich weltweite Verfügbarkeit eures Produktes gewährleistet. Von den USA bis nach Japan: bei Amazon, iTunes, Musicload und dutzenden weiterer Shops.

Im Bereich der physischen Produkte (also echte gepresste Audioträger) arbeiten wir nur mit Vertrieben zusammen, die Hermesversichert* sind, um euch garantieren zu können, dass ihr auch etwas von den Verkäufen in den jeweiligen Ländern habt. Aktuell deckt das SAOL Vertriebsnetz Europa, Nordamerika, und über Exportpartner auch den weltweiten Markt ab.

*Hermesversichert hat nichts mit dem deutschen Versandunternehmen zu tun. Genau genommen ist es eine Warenkreditversicherung und bewahrt euch vor Pleiten von Vertrieben im Ausland.